Freiberuflicher Entwicklungsingenieur für schwierige Produktentwicklungen

„Kleiner geht nicht."

Gregor Panitz, Entwicklungsingenieur – inventissimo

Den Satz höre ich oft. Genau dann wird es interessant.

Wenn ein Produkt zu groß, zu teuer oder technisch festgefahren ist – oder die nächste Generation einen echten Sprung machen soll – steige ich ein. Gemeinsam mit deinem Team denken wir das System neu und entwickeln die Lösung weiter, bis aus der Idee ein belastbares Muster wird.

In einem Projekt: 58 % weniger Anschlussfläche.

Seit 1999 in der Produktentwicklung · 45+ Patentanmeldungen · von der Idee bis ins Muster

Gregor Panitz, Entwicklungsingenieur – inventissimo
Wann ich dazukomme

Wenn Optimieren nicht mehr reicht.

Vielleicht kommt dir eine dieser Situationen bekannt vor:

Genau da fange ich an.

Was möglich wird

Erst klingt das Ziel zu groß. Dann wird es technisch.

Ein paar Beispiele aus realen Projekten – bewusst anonymisiert:

58 %
weniger Anschlussfläche

Gedichtetes Stecksystem. Der Sprung entstand nicht durch Feintuning, sondern durch ein anderes technisches Denken über das System.

−20 %Kupfer −22 %Breite −14 %Höhe
Einpoliger HV-Stecker

Bei dem vorher „eigentlich nichts mehr zu holen" war.

15
schützbare Ideen in rund 5 Monaten

Ein etabliertes Stecksystem für Lade- und Traktionspfade, das als weitgehend ausentwickelt galt.

Das Entscheidende ist für mich nicht nur die Prozentzahl. Es ist der Moment, in dem ein Team merkt: Da geht doch noch etwas.

Zusammenarbeit

Zwei typische Situationen. Ein Ziel: aus der Idee wird Technik.

Die nächste Generation entwickeln

Das bestehende Produkt funktioniert – aber die nächste Generation soll bei Kosten, Bauraum, Leistung, Montage, Herstellbarkeit oder Kundennutzen einen echten Schritt machen.

Wir klären zuerst, wohin sich das technische System entwickeln kann und sollte. Daraus entsteht ein belastbares Zielbild. Anschließend entwickeln wir mit deinem Team konkrete Konzepte und treiben die stärksten weiter bis zum Muster.

Nächste Generation besprechen

Ein festgefahrenes Projekt wieder beweglich machen

Das Produkt ist zu teuer, zu groß oder technisch blockiert. Termine laufen, der Kunde wartet und die üblichen Optimierungen reichen nicht mehr.

Dann steigen wir direkt in das reale System ein, zerlegen das Problem, suchen neue technische Wege und bearbeiten auch die Folgeprobleme, die aus einer mutigeren Lösung entstehen.

Kritisches Projekt besprechen

Mein Job ist nicht, Ideen an die Wand zu kleben. Mein Job ist, dass daraus etwas wird.

So läuft es ab

Kein Beratungsprojekt neben der Entwicklung. Arbeit am echten Produkt.

  1. Thema klären

    Wir schauen uns das reale Problem, die Grenzen und das Ziel an. Oft zeigt sich schon hier, ob das eigentliche Problem an einer anderen Stelle sitzt.

  2. System verstehen

    Funktionen, Kosten, Bauraum, Schnittstellen, Herstellprozesse, Patente und bisherige Entscheidungen werden so weit aufgemacht, wie es für das Thema nötig ist.

  3. Zielbild setzen

    Nicht „5 % wären schön", sondern ein technisch begründetes Ziel, das einen echten Entwicklungsschritt rechtfertigt.

  4. Lösungswege entwickeln und prüfen

    Gemeinsam mit deinem Team entstehen Konzepte. Gute Ideen werden nicht nur gesammelt, sondern gegen Randbedingungen, Folgeprobleme und Umsetzbarkeit geprüft.

  5. Bis zum Muster weiterarbeiten

    Wenn neue Probleme auftauchen, hören wir nicht auf. Genau dort beginnt oft die eigentliche Entwicklungsarbeit.

Workshop kann der Einstieg sein. Das Ergebnis soll ein besseres Produkt sein.

So denke ich

Die bessere Frage ist oft nicht: Was fehlt noch? Sondern: Was darf weg?

Meine Wurzeln liegen in Steckverbindern, elektrischen Kontakten und E-Mobility. Die Denkweise dahinter ist aber nicht an eine Branche gebunden. Ob Steckverbinder, Karosserieclip, Leuchte, Haushaltsgerät oder Mausefalle: Wenn ein Produkt zu groß, zu teuer oder festgefahren ist, lohnt es sich, seine Selbstverständlichkeiten zu prüfen.

Wir Entwickler sind gut darin, Dinge hinzuzufügen. Eine Rippe hier, ein Haken da, noch ein Feature – alles mit gutem Grund. Irgendwann ist das Produkt schwer, teuer und kompliziert.

Dann interessiert mich vor allem: Welche Funktion brauchen wir wirklich – und wie könnte sie einfacher entstehen?

Eine inventissimo-Visitenkarte, mit Schere und Papier zu einem kleinen Muster gebastelt – von der Idee bis ins Muster

Das größte Potenzial steckt erstaunlich oft in dem Bauteil oder Prinzip, das niemand mehr hinterfragt, weil es schon immer zum System gehört.

Ich arbeite mit TRIZ, Funktionsanalyse, Ursachenanalyse, Value Engineering, Foresight und anderen Werkzeugen. Aber ich verkaufe keine Methode. Ich nutze das Werkzeug, das uns beim konkreten Problem weiterbringt. Methoden sind Werkzeuge. In der Praxis zählt nicht, ob sie lehrbuchrein aussehen, sondern ob sie das technische Problem besser lösbar machen.

Ambition

Ein großes Ziel braucht mehr als Mut.

Wer nur 5 % Verbesserung anstrebt, wird selten bei 30 % landen. Aber einfach 50 % in den Raum zu werfen, macht aus Wunschdenken noch keine technische Strategie.

Deshalb leite ich ambitionierte Ziele nicht nur aus Bauchgefühl ab. Wir schauen auf das heutige System, seine Grenzen, technische Entwicklungslinien, Wettbewerbsansätze und mögliche nächste Prinzipien.

So entsteht kein Versprechen auf eine Zahl, die noch niemand beweisen kann. Es entsteht ein begründetes Zielbild, das groß genug ist, um andere Lösungsräume zu öffnen.

Und genau das verändert die Entwicklungsarbeit: Das Team optimiert nicht mehr nur das Bekannte, sondern beginnt zu prüfen, was technisch tatsächlich möglich wäre.

Aus einem Team, das Anforderungen abarbeitet, wird wieder ein Team, das Möglichkeiten entwickelt.

Warum ich bleibe

Die schwierigste Phase beginnt oft nach dem Workshop.

Ein Projekt hat mir das deutlicher gezeigt als jedes andere.

Innerhalb enger Vorgaben fanden wir zunächst rund 23 % Einsparpotenzial. Dann nahmen wir uns trotzdem das „unantastbare" Herzstück vor. Plötzlich lagen mehr als 40 % im Bereich des Machbaren. Drei Patentanmeldungen entstanden.

Und trotzdem wurde daraus kein Serienprodukt.

Denn mit der ersten starken Idee beginnt die eigentliche Entwicklungsarbeit erst. Neue Lösungen erzeugen Sekundärprobleme: neue Schnittstellen, neue Risiken, neue Fragen in Konstruktion und Fertigung. Genau dann ist es leicht, wieder zur alten Architektur zurückzurutschen.

Deshalb lasse ich Teams nicht mit den Post-its allein. Ich bleibe dabei, wenn aus einer Idee Konstruktion wird – und wenn die ersten Folgeprobleme zeigen, ob der neue Weg wirklich trägt.

Von der Idee bis ins Muster.

Aus der Zusammenarbeit

Was andere über die Arbeit mit mir sagen.

Egal ob Innovation, Ursachenanalyse oder Kostenreduktion – in allen Themen eine konstruktive, lösungsorientierte Zusammenarbeit. Uneingeschränkt zu empfehlen.

Abteilungsleiter Produktentwicklung · Elektrotechnik / Industrie

Gregor stellt die richtigen Fragen und bringt Teams auf Augenhöhe zusammen. Für Unternehmen, die Innovation systematisch vorantreiben wollen, ein starker Partner.

Experte HV-Steckverbinder & IEC-Standardisierung · E-Mobility

Über zwei volle Tage hat er ein bereits festgefahren geglaubtes Projekt wieder mit Leben gefüllt. Ein Gewinn für jedes Team.

Experte für Normen & Standards · Workshop-Teilnehmer
Gregor Panitz im Workshop mit einem Entwicklungsteam
Über mich

Entwicklungsingenieur – nicht Folienberater.

Ich bin Gregor Panitz und entwickle seit 1999 technische Produkte. Mehr als zwei Jahrzehnte davon war ich mitten in der industriellen Produktentwicklung für elektrische Kontakt- und Steckverbindersysteme. Seit 2023 unterstütze ich Unternehmen freiberuflich bei Themen, bei denen der normale Entwicklungsmodus nicht mehr reicht.

Meine Wurzeln liegen in Konstruktion und realer Produktentwicklung: CAD, Kontakte, Kunststoffe, Stanzteile, Fertigungsprozesse, Muster und Tests. Methodisches Arbeiten gehört für mich dazu – aber immer mit Blick auf das reale Bauteil.

Bevor der 3D-Drucker läuft, reichen manchmal Papier, Schere oder Knete. Eine Idee wird besser, sobald man sie anfassen und kritisieren kann.

An über 45 Patentanmeldungen war ich beteiligt. Viele davon entstanden nicht als separates Patentprojekt, sondern weil aus einem technischen Problem eine Lösung wurde, die neu genug war, um sie schützen zu wollen.

  • Produktentwicklung seit 1999
  • 45+ Patentanmeldungen
  • Automotive · E-Mobility · Verbindungstechnik
  • aktive Entwicklungsarbeit bis zum Muster
Vertraulichkeit

Gute Entwicklungsarbeit braucht Vertrauen.

Viele Projekte bleiben bewusst anonym. Kundennamen nenne ich nur, wenn eine Veröffentlichung ausdrücklich abgestimmt ist.

Gerade bei neuen Produktgenerationen, Kostenstrukturen, Patenten oder noch nicht veröffentlichten Konzepten ist Vertraulichkeit keine Formalität. Sie ist die Voraussetzung dafür, offen über das wirkliche Problem sprechen zu können.

Aus der Entwicklungsarbeit entstanden

inventMAP – Software für technisches Entwicklungswissen

Aus meiner Projektarbeit ist inventMAP entstanden: eine Softwareplattform, die technische Probleme, Patente, Lösungswege, Foresight und strategische Entscheidungen miteinander verknüpft.

Das Patent- und Forschungsmodul ist regulär verfügbar. Weitere Bereiche können bereits im Pilotzugang eingesetzt werden.

inventMAP ersetzt meine Entwicklungsarbeit nicht. Es macht einen Teil der Denk- und Wissensarbeit als Software nutzbar.

inventMAP ansehen →
Kontakt

Woran hängt ihr gerade?

Wenn ein Produkt zu groß, zu teuer oder technisch festgefahren ist – oder ihr die nächste Generation grundlegend besser machen wollt – schick mir das Thema in zwei oder drei Sätzen.

Wir schauen in einem ersten Gespräch gemeinsam darauf. Wenn ich sinnvoll helfen kann, sage ich dir, wie ich einsteigen würde. Wenn nicht, sage ich das genauso.

Du brauchst noch keine fertige Aufgabenbeschreibung. Das technische Problem reicht als Anfang.