von der Idee bis ins Muster

„Kleiner geht nicht."
Den Satz höre ich oft. Meistens permanent – bis kurz bevor wir's doch schaffen.

Wenn ein Konzept zu groß oder zu teuer ist und ein gutes Team trotzdem feststeckt, komme ich dazu. Wir denken das Produkt gemeinsam neu – und ich bleibe dabei, bis die Idee nicht nur auf dem Post-it klebt, sondern als Muster in der Kiste liegt.

In einem Projekt wurden daraus 58 % weniger Baugröße.
Das Team hat's am Anfang selbst kaum geglaubt.
Lass uns sprechen
Gregor Panitz – Inventissimo
Das Problem

Kennst du das?

Vielleicht kommt dir eine dieser Situationen bekannt vor:

Genau da fange ich an.

Was möglich wird

Erst hält man mich für ein bisschen verrückt.

Wenn wir gemeinsam draufschauen, klingen die Ziele zuerst zu groß. Und dann stehen am Ende Ergebnisse, die sich in zweistelligen Prozenten messen lassen. Ein paar Beispiele, bewusst verschleiert – Geheimhaltung ist mir wichtig:

58 %
weniger Anschlussfläche

Ein gedichtetes Stecksystem. In der ersten Runde. Nach wenigen Tagen.

−20 %Kupfer −22 %Breite −14 %Höhe
Einpoliger HV-Stecker

…bei dem „eh nichts mehr zu holen" war.

15
schützbare Ideen in ~5 Monaten

Ein etabliertes Stecksystem für Lade- und Traktionspfad, das längst als ausentwickelt galt. So viel steckt noch in einem Produkt, das alle für fertig hielten.

Das Schönste daran ist nicht die Zahl. Es ist der Moment, in dem ein Team merkt: Da geht ja doch was. Und plötzlich macht Entwicklung wieder Spaß.

So denke ich

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass meine Beispiele aus der Welt der Steckverbinder kommen. Da habe ich meine Wurzeln, da liefen bisher die meisten Projekte. Gebunden bin ich daran aber nicht. Ob Steckverbinder, Geschirrspüler, Karosserieklipp, Tischleuchte oder Mausefalle – zu groß, zu teuer oder festgefahren funktioniert überall nach denselben Spielregeln. Und genau die schauen wir uns an.

Wir Entwickler sind richtig gut darin, Dinge hinzuzufügen. Eine Rippe hier, ein Haken da, noch ein Feature – alles mit der besten Absicht. Bis das Produkt schwer, teuer und ein bisschen unübersichtlich wird.

Die spannende Frage ist selten „Was fehlt noch?" – sondern „Was darf eigentlich weg?"

Eine inventissimo-Visitenkarte, mit Schere und Papier zu einem kleinen Muster gebastelt – von der Idee bis ins Muster

Das teuerste Bauteil ist oft das, das keiner mehr hinterfragt. Das „Herzstück", das gesetzt ist, an das man nicht rangeht. Genau dort liegt erstaunlich oft das größte Potenzial.

Ich bringe keinen Werkzeugkasten mit, den ich euch verkaufen will. Ich bringe die richtigen Fragen mit – und den Mut, ein „das war schon immer so" auch mal stehen zu lassen, bis es sich beweisen muss.

Und ich bin kein Methoden-Fanatiker. Ich nutze viele Ansätze aus den unterschiedlichsten Ecken – je nachdem, was das Team einfacher und schneller ans Ziel bringt. Ob ein Werkzeug dabei zu 100 % nach Lehrbuch angewendet wurde, darüber dürfen sich gern andere streiten. Ich bin Anwender. Ein Praktiker, der den Schraubenzieher auch mal scharf schleift und als Messer benutzt – oder ihn am Schaft packt und den Griff als Gummihammer zweckentfremdet. Wichtig ist, was am Ende dabei rauskommt.

Wie wir Ziele setzen

Wie wir das Ziel festlegen

Das Ziel entscheidet oft schon, wo wir am Ende rauskommen. Wer 5 % anpeilt, landet nie bei 20. Aber einfach 50 % in den Raum zu werfen, nur weil es mutig klingt, ist genauso wenig seriös.

Also legen wir das Ziel weder nach Bauchgefühl fest – noch nach Fakten. Denn die Fakten gibt es an dieser Stelle noch gar nicht. Sie entstehen ja erst durch das, was wir entwickeln.

Und genau hier wird's knifflig. Wir Ingenieure sind auf Fakten trainiert – wir glauben an das, was sich beweisen lässt. Im Kern ist das eine Stärke. Aber ein Ziel, das es noch nicht gibt, hat nun mal keine Fakten. Mit einer Vision zu arbeiten fühlt sich für einen faktengetriebenen Kopf fast wie Hokuspokus an – und genau dieser Reflex bremst Innovation aus, bevor sie überhaupt anfängt.

Meine Aufgabe ist, die Vision so fundiert zu machen, dass sie kein Hokuspokus mehr ist, sondern ein erreichbares Ziel.

Wir leiten es aus Analysen ab. Jeder Prozentpunkt – ob Baugröße, Gewicht oder Kosten – ist ein Schritt auf der Evolutionslinie der Technik. Und mit dieser Linie arbeite ich sehr tief. So wird aus einer Vision keine Träumerei, sondern eine fundierte Fantasie, die plötzlich erreichbar ist.

Das ist der eigentliche Hebel. Wenn ein Team anfängt, das scheinbar Unmögliche als möglich zu hinterfragen, verändert sich etwas in den Köpfen. Aus Sachbearbeitern, die abarbeiten, was vorgegeben ist, werden wieder Erfinder.

Warum Begleitung

Warum ich nach dem Workshop nicht verschwinde

Ein Projekt hat mir das beigebracht, deutlicher als jedes andere.

Wir hatten enge Vorgaben, was wir überhaupt verändern durften. Innerhalb dieser Grenzen kamen wir auf 23 % Einsparpotenzial – schon ordentlich. Dann haben wir uns das „unantastbare" Herzstück trotzdem vorgenommen, weil es mich aus technischer Sicht störte. Auf einmal lagen über 40 % im Bereich des Machbaren. Drei Patentanmeldungen kamen dabei heraus.

Und trotzdem: Es wurde nie ein Serienprodukt.

Warum? Weil nach so einem Workshop die eigentliche Arbeit erst beginnt. Es tauchen Probleme auf, die man auf den Post-its noch gar nicht sehen konnte – Sekundärprobleme. Und wer in der Denkweise ungeübt ist, weicht dann ganz leicht von der mutigen Zielvision ab und rutscht zurück zu der alten, bekannten Lösung.

Deshalb lasse ich Teams seitdem nicht mit den Post-its allein. Ich bleibe dabei – durch die Sekundärprobleme hindurch, bis das Produkt nicht nur als Idee existiert, sondern als Muster in der Kiste liegt.

Zusammenarbeit

So können wir zusammenarbeiten

Im Kern begleite ich Projekte – von der Idee bis ins Muster. Zwei Wege, je nachdem, wo der Schuh drückt:

Die nächste Generation entwickeln

Wir definieren gemeinsam eine Vision für die nächste Produktgeneration – fundiert auf dem, wohin sich die Technik bewegt – und entwickeln sie dann mit deinem Team bis zum realen Muster.

Kritische Projekte retten

Wenn ein Produkt zu teuer oder zu groß ist und der Auftrag wackelt, steigen wir über einen Workshop ein – und ich bleibe an Bord, bis die Einsparungen nicht auf einem Zettel stehen, sondern im Produkt.

Mein Job ist nicht, Ideen an die Wand zu kleben. Mein Job ist, dass daraus etwas wird.

Stimmen

Was andere sagen

Egal ob Innovation, Ursachenanalyse oder Kostenreduktion – in allen Themen eine konstruktive, lösungsorientierte Zusammenarbeit. Uneingeschränkt zu empfehlen.

Abteilungsleiter Produktentwicklung, Elektrotechnik/Industrie

Gregor stellt die richtigen Fragen und bringt Teams auf Augenhöhe zusammen. Für Unternehmen, die Innovation systematisch vorantreiben wollen, ein starker Partner.

Experte HV-Steckverbinder & IEC-Standardisierung, E-Mobility

Über zwei volle Tage hat er ein bereits festgefahren geglaubtes Projekt wieder mit Leben gefüllt. Ein Gewinn für jedes Team.

Experte für Normen & Standards, Workshop-Teilnehmer
Gregor Panitz im Workshop
Über mich

Wer ich bin

Ich bin Gregor – Ingenieur aus Leidenschaft, und das seit 1999. Über 20 Jahre habe ich Steckverbinder und elektrische Kontakte für namhafte Hersteller entwickelt, mittendrin im Maschinenraum der Produktentwicklung. Seit 2023 mache ich genau das selbstständig: Teams da unterstützen, wo es richtig knifflig wird.

Ich bin kein Folien-Theoretiker. Bevor mein 3D-Drucker anspringt, greife ich gern zu Schere, Papier und manchmal sogar Kinderknete – Ideen werden stärker, wenn man sie in der Hand halten kann. An über 45 Patentanmeldungen war ich beteiligt; die meisten sind nebenbei entstanden, weil eine gute Lösung oft auch eine schützbare ist.

Vertraulichkeit

Geheimhaltung

Ich nenne bewusst keine Kundennamen. Ich arbeite für namhafte Marktführer und starke Mittelständler aus Automotive, Steckverbinder- und Verbindungstechnik, E-Mobility und Leistungselektronik – aber wer bei mir am Tisch sitzt und woran wir arbeiten, bleibt zwischen uns.

Geheimhaltung ist für mich keine Vertragsklausel, die man abhakt. Sie ist die Grundlage, auf der gute Entwicklungsarbeit überhaupt erst entsteht. (Und mal ehrlich: Der Neugierige findet die Spuren ohnehin auf LinkedIn.)

inventMAP

Werkzeuge, die Erfindergeist wecken

Mit inventMAP entwickle ich Software-Werkzeuge, die Ingenieuren helfen, Probleme schneller zu analysieren und mutigere Lösungen zu finden – die Methodik steckt unter der Haube, nicht im Vordergrund.

in Entwicklung inventMAP ist gerade im Aufbau. Wenn du früh reinschauen möchtest, sag Bescheid.

Kontakt

Lass uns reden

Wenn du gerade an einem Produkt sitzt, das zu groß, zu teuer oder einfach festgefahren ist – lass uns reden. Unverbindlich, ehrlich, ergebnisoffen.

Meld dich einfach, wie's dir am liebsten ist: ein kurzer Anruf, eine Mail oder eine Nachricht auf LinkedIn. Von da finden wir schnell in einen lockeren Teams-Call, in dem wir uns sehen und in Ruhe über deine Situation sprechen.

Im schlimmsten Fall hast du danach ein, zwei neue Gedanken. Im besten Fall den Anfang von etwas richtig Gutem.